Zwischen den Jahren stehen die Tore zur Anderswelt offen. Dreizehn Nächte lang.
Thea erzählt dir eine Geschichte. Dann wird es still, und du zeichnest aus dem Herzen heraus, was sie in dir angerührt hat. Was dabei entsteht, ist dein persönlicher Jahresbegleiter.
Wenn du magst, legen wir dir Theas Räuchermischung dazu. Zwölf Kräuter, selbst gesammelt und getrocknet.
Platz sichern · ab 179 €… du ahnst, dass zwischen den Jahren etwas anderes möglich ist
… du zuhören kannst, auch wenn dich eine Geschichte nicht anspricht
… du eher hinspüren als planen willst
Zwischen Weihnachten und dem Dreikönigstag passt der Mondkalender nicht mehr zum Sonnenjahr. Elf Tage bleiben übrig, dreizehn Nächte. In allen europäischen Überlieferungen gelten sie als die Zeit, in der die Tore offen stehen und die Grenze zwischen den Welten dünn wird.
Genau diese Tage nehmen wir uns. Wir verweilen ein Stück in dieser Anderswelt, hören, was dort erzählt wird, und nehmen mit, was zu dir gehört.
Achte in diesen Nächten auf deine Träume. Leg dir Papier neben das Bett. Was du morgens noch weißt, nehmen wir mit ins Bild.
Die erste Rauhnacht ist eine Vollmondnacht. Wir schauen auf das, was gewachsen ist, und auf die Wurzeln, aus denen es kam.
Dreizehn Tage lang nimmt das Licht ab. Die Zeit, in der sich Altes leichter verabschieden lässt als sonst im Jahr.
Einen Tag nach der letzten Nacht ist der Mond dunkel. Von dort wächst er wieder, und mit ihm das, was du gesät hast.
Wir haben uns einen Ablauf überlegt, den du nach zwei Tagen kennst und in den du dich fallen lassen kannst.
Eine Atemübung, eine kurze Meditation oder Einstimmung, damit die Geschäftigkeit des Tages für diese Zeit Pause hat. Die Technik läuft, die Stifte liegen bereit.
ca. 5 MinutenThea erzählt: Überlieferungen, Märchen und Geschichten aus allen Ländern. Davor eine kleine Intro zum Thema der jeweiligen Nacht. Danach wird nicht gesprochen. Jede notiert für sich, was hängen geblieben ist.
ca. 30 MinutenSabine führt dich durch das Bild. Für jede Nacht ist vorher überlegt, wie es aufgebaut wird, damit das Thema des Tages und die Geschichte zusammenkommen und beim Zeichnen Erkenntnisse entstehen. Es gibt Vorgaben und Vorschläge, die jede für sich umsetzt, und dazwischen Momente der Stille. Deine Impulse hast du dir gerade selbst notiert, und die Linien folgen dem, was die Geschichte in dir angestoßen hat.
ca. 40 MinutenWer teilen mag, teilt. Wer schweigen mag, schweigt. Am Ende jeder Einheit sprechen wir deinen Wunsch an: offen formuliert, ohne festzulegen, auf welchem Weg er sich erfüllen darf.
Offenes Ende„Fühlst du dich durch die Geschichte nicht angesprochen? Das ist in Ordnung. Höre trotzdem zu und male dein Bild dazu. Oft kommt dann doch etwas Erstaunliches heraus." Thea Deyhle
Durch das Zeichnen bin ich nochmals tiefer in einen Transformationsprozess eingetaucht. Die gezeichneten Bilder berühren mich jedesmal wieder, wenn mein Blick darauf fällt.Thea Deyhle · Teilnehmerin vergangener Raunächte
Jede Nacht hat ihr Thema, ihre Geschichte und ihr Bild. Du betrittst einen Raum, hörst zu, zeichnest. Beim Verlassen nimmst du etwas Wertvolles mit: eine Erkenntnis, eine Klarheit, manchmal etwas, für das es noch keinen Namen gibt.
Die Bilder sind der Schlüssel, um jederzeit in diesen Raum zurückzukehren.
Woraus ist dein Lebensstoff gewebt? Wir zeichnen Wurzeln und schauen, welche nach innen wachsen dürfen.
Wo gehst du mit, und wo ist der Weg deiner?
Wir gehen durch ein Gartentor nach innen. Welche Wege gibt es dort, und wen lässt du herein?
Sie ist in uns zu jeder Zeit. Wir schauen, woran du sie erkennst.
Woran erkennst du die, die bleiben?
Energetischer Putztag. Was darf gehen?
Was fließt zu dir, wenn du die Hände öffnest?
Silvester. Wir spinnen deinen Faden ins neue Jahr.
Das Neue bekommt ein Gesicht.
Wir schneiden uns unser neues Jahr zurecht.
Jede Jahreszeit hat ihren Platz. Auch deine.
Dein Schatz liegt näher, als du denkst.
Das Jahr ist gesponnen. Du zeichnest den ganzen Jahreskreis und öffnest das Kästchen.
Auftakt am Montag, 21. Dezember, 19 Uhr. Wir treffen uns für eine halbe Stunde und lernen uns kennen. Deine dreizehn Wünsche entstehen danach nach und nach, an jedem Tag einer. Offen formuliert, so, dass sie sich auf ihrem eigenen Weg erfüllen dürfen: „Ich wünsche mir die Energie und den Raum für das, was durch mich entstehen will."
In der ersten Nacht begegnet dir ein kleines, verschlossenes Holzkästchen. Einen Schlüssel dazu gibt es auch. Wo das Schlüsselloch sitzt, zeigt sich erst mit der Zeit.
Dreizehn Nächte lang suchen wir es. Mit jeder Geschichte und mit jedem Bild dreht sich der Schlüssel ein Stück weiter. In der letzten Nacht springt das Kästchen auf, und darin liegt dein neues Jahr.
Neurokreatives Zeichnen ist eine Methode jenseits der Sprache. Sie geht tief. Du ziehst Linien, die dorthin kommen, wo dein Kopf noch nicht war.
Ploppt ein Gedanke auf, ziehst du ihn als Abzweigung nach außen und erweiterst damit deinen Wahrnehmungsraum. Das ist alles.
Die Nadel ist dein Stift, der Faden sind deine Linien. Und der Stoff, an dem du nähst, ist der, aus dem dein Leben gewebt ist: deine Erinnerungen, deine Wahrnehmung, das, was du erlebt hast.
Du brauchst Papier, einen schwarzen Stift und ein paar Buntstifte. Das genügt. Es gibt kein falsches Bild, es gibt nur deins. Dazu ist kein Talent nötig, wirklich nicht.
Du wirst es merken.
Räuchern gehört seit jeher zu diesen Tagen. Was gehen darf, wird verabschiedet, und der Rauch trägt es hinaus. Du brauchst dafür nichts zu können und auch nichts zu glauben.
Thea hat die Kräuter über das ganze Jahr gesammelt, nicht nach Kalender, sondern dann, wenn sie ihr ins Auge fielen. Getrocknet, gemörsert und von Hand abgefüllt. Kein Zukauf, keine Weihnachtsmischung aus dem Regal.
Dazu bekommst du eine Beschreibung jedes Krauts und seiner Bedeutung im Brauchtum. Johanniskraut für Licht, Beifuß für die Reinigung, Holunder für die Ahnen, Rosenblüten fürs Herz …

Sammelt Geschichten, Kräuter und Harze. Erzählt seit Jahren: in Jurten, an Feuern, jetzt für dich. Sie sagt bewusst Geschichte und nicht Märchen, weil Märchen zu viele Erwartungen mitbringt. Und sie vertraut darauf, dass jede Geschichte etwas berührt, ob du es gleich merkst oder erst später.

Sammelt, was über Wandel bekannt ist: Hirnforschung, Psychologie, Verfahren, die wirklich etwas bewegen. Daraus ist ihre Art zu arbeiten entstanden. Sie führt dich Schritt für Schritt durch die Übung, ohne dich zu lenken. Ihr Prinzip: weniger Fragen, mehr Raum. Wer zu viel fragt, engt ein.
Diese Stimmen stammen aus vergangenen Raunächten. Damals noch ohne Theas Geschichten, aber mit derselben Intention.
„Zum ersten Mal ist es mir gelungen, die Raunächte bewusster zu erleben und auch durchzuziehen. In der Vergangenheit wollte ich das immer, aber ohne Struktur ging das nicht gut und ich habe vorzeitig abgebrochen. Die festen Termine und das Zeichnen haben mich nicht nur inspiriert, sondern auch dabei unterstützt, dranzubleiben."Anja WertebachTeilnehmerin 2024/25
„Ich konnte dabei meinen Kopf ausschalten und tief eintauchen in meine Innenwelt. Nun fühle ich mich sehr verbunden mit dem, was mein Höheres Selbst für mich bereithält, und freue mich auf die kommenden Monate."Andrea E. StarkTeilnehmerin 2024/25
Buchung mit Räuchermischung ist bis zum 21. Dezember 2026 möglich. Danach kommt die Post nicht mehr rechtzeitig an.
Auftakt am 21. Dezember 2026, dann 13 Vormittage vom 25. Dezember bis zum 6. Januar 2027.
Täglich 10:00 Uhr, ca. 90 Minuten. Am 1. Januar später, den Termin stimmen wir gemeinsam ab.
Online über Zoom. Die Aufzeichnung ist noch am selben Tag da.
Papier, einen schwarzen Stift, ein paar Buntstifte. Ich empfehle A4. Ob hoch oder quer, sage ich dir je nach Bild.
Gut. Darum geht es auch nicht. Neurokreatives Zeichnen ist eine Methode, kein Kunstunterricht. Du ziehst eine Linie, dann noch eine. Sabine führt dich durch jeden Schritt. Wer schön zeichnen kann, hat hier keinen Vorteil, manchmal sogar einen Nachteil.
Wir zeichnen im klassischen A4-Format auf ganz normalem Druckerpapier, meistens im Querformat. Das ist unsere Empfehlung. Wer lieber kleiner oder größer arbeitet, ist frei darin. Und ob ein Bild besser quer oder hoch liegt, sage ich dir an dem Morgen dazu.
Dann ist genau das dein Material. Ablehnung zeigt oft auf einen alten Glaubenssatz, der in der Kindheit angelegt wurde. Hör trotzdem zu. Lass dich drauf ein. Und zeichne dann das, was dir in den Sinn gekommen ist. Oft kommt dann doch etwas Erstaunliches heraus.
Dann schaust du im Laufe des Tages die Aufzeichnung an und zeichnest nach. Jeder Vormittag ist noch am selben Tag verfügbar, ein Jahr lang, bis zum 24. Dezember 2027. Für den 1. Januar legen wir gemeinsam einen späteren Termin fest.
Nur wenn du zustimmst. Vor dem Start bekommst du ein Einwilligungsformular. Wer nicht aufgezeichnet werden möchte, schaltet Kamera und Mikrofon aus und ist über den Chat trotzdem dabei. Die Zustimmung kannst du jederzeit zurücknehmen.
Nein. Thea sagt bewusst Geschichten statt Märchen. Es sind alte Überlieferungen aus Europa und darüber hinaus, zum Beispiel von den Brüdern Grimm aufgeschrieben, dazu Schelmengeschichten und vieles mehr. Erzählt für Erwachsene, die zwischen den Jahren etwas anderes suchen als gute Vorsätze.
Die Raunächte sind live angelegt, und je öfter du um zehn Uhr dabei bist, desto mehr hast du davon. Schön wäre mindestens die Hälfte der Vormittage. Feiertage, Besuch, ein Wochenende: Klappt es mal nicht, schaust du die Aufzeichnung im Laufe des Tages an und zeichnest nach. Hausaufgaben und ein Zertifikat gibt es keine.
Eine Prise auf die Kohle oder ins Stövchen, und dann lässt du den Rauch durch die Räume ziehen. Du musst nicht jeden Tag räuchern, drei- bis viermal über die dreizehn Nächte genügt. Zu Theas Mischung kommt eine Beschreibung aller zwölf Kräuter. Und wenn du gar nicht räuchern magst, buchst du einfach das Kernangebot.
Dreizehn Tage, an denen niemand etwas von dir will. Außer, dass du zuhörst und danach eine Linie ziehst.
Ich bin dabeiEine Frage, ein Hinweis, ein Anliegen. Ein paar Sätze genügen – ich lese jede Nachricht selbst.
Ich antworte so schnell ich kann – innerhalb meiner Arbeitszeiten, Montag bis Freitag. Deine Nachricht landet direkt in meinem Postfach.
Du möchtest mit mir arbeiten? Dann geht es hier zu den Kennenlernfragen.
Deine Nachricht ist da. Danke dafür.
Meine Antwort kommt in den nächsten Tagen – geschrieben von mir, nicht von einer Automatik.
Gedanken zwischen zwei Terminen. Unregelmäßig, ohne Countdown, ohne Verkaufsdruck.
Was drin steht: eine interessante Beobachtung, manchmal eine Frage, gelegentlich ein Hinweis auf etwas Neues. Geschrieben von mir, nicht von einer KI. Wie oft: dann, wenn ich etwas zu sagen habe. Das ist unregelmäßig und bleibt es auch.
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